Druckansicht | Sitemap | Impressum | Haftungshinweise | Suche


Seine Doktorarbeit mit dem Titel: „Auswirkungen einer perkolativen Wasserzugabe auf den Prozessverlauf einer aeroben Behandlung am Beispiel einer Tunnelkompostierung“ weist in großtechnisch realisierten Versuchsreihen die grundsätzliche Möglichkeit zur Materialbehandlung im kombinierten Verfahren, bestehend aus Perkolation und Kompostierung, nach und zeigt die daraus entstehenden Potenziale auf.
Dazu wurde die These aufgestellt und diskutiert, ob die Entnahme einer organischen Fraktion zu Beginn des Kompostierungsprozesses mittels Perkolation die Beibehaltung einer Produktion von Qualitätskompost ermöglicht und gleichzeitig zu einer Optimierung der Energiebilanz beitragen kann. Hierbei war die Kernfrage, ob und inwiefern aufgrund der Einflussnahmen der perkolativen Wasserzuführung, wie z. B. einer möglichen Reduzierung des Organikgehalts oder der Änderung der prozessinternen Abläufe, eine signifikante Änderung des aeroben Prozessverlaufs sichtbar wird, die eine Verfahrensmodifikation notwendig macht bzw. die Möglichkeit zur Umsetzung einer kombinierten Verfahrensführung negiert.
Herzliche Glückwünsche!