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EKaBio - Energieeffiziente Kaskadennutzung biogener Abfälle unter Berücksichtigung neuer Anforderungen an Abluftbehandlung und Kompostqualität

Am 01.05.2020 startete des Verbundforschungsvorhaben EKaBio - Energieeffiziente Kaskadennutzung biogener Abfälle unter Berücksichtigung neuer Anforderungen an Abluftbehandlung und Kompostqualität.

Ziel des Vorhabens EKaBio ist es, die Prozessführung von Anlagen zur Biogutbehandlung mit einer Kaskadennutzung so zu verändern, dass unter Einhaltung von zukünftigen Normen zur Abluftbehandlung eine maximale Energieeffizienz erreicht wird. Dieses Ziel soll durch systematische Variation von Prozessparametern der Behandlungskette bei gleichzeitig maximierter Energieausbeute im anaeroben Prozess erreicht werden. Grundlage werden großtechnische Untersuchungen an einem Anlagenstandort im Landkreis Aurich mit originären Abfällen aus der Biogutbehandlung sein. Auf dem Standort befinden sich u.a. eine Bioabfallbehandlungsanlage mit Kaskadennutzung und eine mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlage für Restabfälle. Um den Regelbetrieb der Bioabfallbehandlungsanlage nicht zu gefährden, erfolgen die Batchversuche zunächst in der benachbarten mechanisch-biologischen Behandlungsanlage. Im Anschluss finden die für den Energieverbrauch maßgeblichen kontinuierlichen Rotteversuche in der Kaskadenanlage statt.

Das Verbundvorhaben wird koordiniert durch die RWTH Aachen vertreten durch das Institut für Aufbereitung und Recycling (I.A.R.). Weitere Projektpartner sind die Universität Stuttgart, vertreten durch das Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft (ISWA), die STRABAG Umwelttechnik GmbH, die MKW - Materialkreislauf- und Kompostwirtschaft GmbH & Co. KG und die PlasmaAir AG. Das Projekt ist für eine Laufzeit von drei Jahren angelegt.

Das Vorhaben wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) im Programm Energiesparende Industrieverfahren - Materialeffizienz, Entsorgungs- und Recyclingtechnik unter den Förderkennzeichen 03EN2033A-F gefördert. Projektträger ist das Forschungszentrum Jülich GmbH. Die Verantwortung für den Inhalt der Veröffentlichung liegt bei den Autoren.