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Altstandort Gaswerk, Wuppertal

Projektkenndaten:

Im Rahmen einer Gefährdungsabschätzung wurden auf dem ehemaligen Gaswerksstandort in weiten Bereichen hohe PAK-Belastungen (vielfach auch Teer in Phase in ehemaligen Teerbecken) sowie starke Cyanid-Belastungen sowohl im Boden als auch im Grundwasser gefunden. Die hochkontaminierten Bereiche mussten ausgekoffert und entsorgt werden. Die Sanierung wurde in folgenden Schritten durchgeführt:

  • Fachgerechter Abbruch der auf dem Sanierungsgelände noch vorhandenen Hallen und Betriebsräume mit sorgfältiger Entkernung (z.B. Asbestsaniergung).
  • Auskoffern von ca. 11.000 m³ Boden bis 5,5 m unter GOK. Beim Aushub wurde der Boden entsprechend der PAK-Belastung separiert. Insgesamt wurden 10.500 t Aushub thermisch behandelt.
  • Betreiben einer Wasserbehandlungsanlage mit Kiesfilter und Aktivkohle (ca. 3 l/s), da das Grundwasser im Aushubbereich ca. 2m abgesenkt werden musste.
  • Sieben, Brechen und Wiedereinbau des gering belasteten wiedereinbaufähigen Aushubs sowie der Abbruchmassen oberhalb des Grundwasserschwankungsbereichs. Bis zu dieser Höhe wurde Frostschutzkies eingebaut.

 

Leistungen pbo:

  1. Leistungsphasen 1 – 8 der HOAI § 55
  2. örtliche Bauüberwachung nach § 57 der HOAI

 

Realisierungszeitraum: 

2002 – Anfang 2003

 

Baukosten:

ca. 1,4 Mio. €

 

Auftraggeber:

Stadt Wuppertal

 

Ansprechpartner:

Herr Nobis

Stadt Wuppertal

Große Flurstraße 10

42269 Wuppertal