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Stilllegung (Oberflächenabschluss) der Deponie "Im Broich"

Projektkenndaten:

Auf der Deponie Im Broich wurden seit 1986 im Wesentlichen produktionsspezifische mineralische Abfälle wie Fliesen, Ziegel, Keramik etc. auf einer Fläche von ca. 3 ha abgelagert. Da der Betrieb der Deponie bis zum Jahr 2005 befristet war, entschied sich die DSCB, die Deponie aus wirtschaftlichen Gründen stillzulegen. Eine Einordnung der Deponie in eine Deponieklasse wurde bisher noch nicht vorgenommen. Die Plangenehmigung von 1986 sah einen Oberflächenabschluss mit einer mineralischen Dichtung (0,6m), einem Kiesfilter von 1 m Dicke sowie einer 2 m mächtigen Rekultivierungsschicht vor.

 

Nach einer umfangreichen Bestandserhebung wurde eine Gefährdungsabschätzung erarbeitet, aus der hervorgeht, dass die Deponie Im Broich der Deponieklasse 0 zugeordnet werden kann. Daraus resultierend wurde der Abschluss der Deponie in Abstimmung mit den beteiligten Behörden entsprechend der Deponieverordnung durch Profilierung, Auftrag einer 1m dicken Rekultivierungsschicht und geordneter Ableitung des Oberflächenwassers beantragt. Die Profilierung erfolgt entsprechend der Deponieverwertungsverordnung mit Abfällen der Deponieklasse 0.

 

Leistungen pbo

  • Gefährdungsabschätzung (in Zusammenarbeit mit der ahu AG, Aachen)
  • Grundlagenermittlung, Vor- und Entwurfsplanung
  • Genehmigungsplanung, Antrag nach § 36 Nr. 1 KrW-/AbfG
  • Einleiterlaubnis nach §§ 2,3 und 7 WHG

 

Realisierungszeitraum:

2004 – 2005

 

Baukosten:

ca. 0,5 Mio €

 

Auftraggeber:

Deutsche Steinzeug Cremer und Breuer AG - DSCB

 

Ansprechpartner:

Herr Hopp

Deutsche Steinzeug Cremer und Breuer AG - DSCB

Servaisstraße

53347 Alfter-Witterschlick